Copyright by Ev. Kirchenkreis Dinslaken M E L D U N G E N
Meldungen MAI 2018
„Cannabis denn Sünde sein?“ Cannabis ist die von Jugendlichen am häufigsten konsumierte illegale Droge. Das Thema Cannabiskonsum stand auch im Vordergrund des Fachtages, den die Fachkräfte für Suchtprävention der Drogenberatungsstellen Dinslaken, Moers, Kamp-Lintfort und Wesel in Kooperation mit dem schulischen Koordinator für Bildung und Gesundheit sowie dem Schulamt des Kreises Wesel in der vergangenen Woche  veranstalteten. Eingeladen waren zu dieser Veranstaltung, die im Kreishaus stattfand, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter/innen aller weiterführenden Schulen in der Region. Aufhänger für den Fachtag stellte die Situation von Lehrerinnen und Lehrer dar, die sich oftmals auch im schulischen Kontext mit dem Cannabiskonsum von Schülerinnen und Schülern konfrontiert sehen. Eine schwierige Fragestellung, die in diesem Zusammen- hang häufig auftritt, bezieht sich auf rechtliche Vor- gaben und den eigenen pädagogischen Handlungs- spielraum im Umgang mit den betroffenen Schülern. Im Rahmen des Fachtages informierten Christof Sievers von der Drogenberatung Westvest e.V. und Marcel Winkin vom Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Wesel die 35 Teilnehmenden umfassend über die Substanz Cannabis und vor allem auch über die rechtlichen Aspekte, die sich im Spannungsfeld von Drogenkonsum und Schule ergeben. Es gab viele Fragestellungen der Teilnehmenden, die im Gespräch mit den Referenten diskutiert und geklärt wurden, wie z.B. „darf ich einem Schüler, das Tütchen Marihuana abnehmen?“ oder „wie verhält es sich mit meiner Schweigepflicht,  wann sind die Eltern zu informieren?“ Abschließend wurde deutlich: Schulen benötigen grundsätzlich ein entsprechendes internes Handlungskonzept. Dieses könnte mit fachlicher Beratung und Unterstützung entwickelt und vereinbart werden. Auf diese Weise wäre bei akuten Vorkommnissen eine Orientierung  für die jeweiligen Lehrerinnen und Lehrer gegeben und deren Handlungssicherheit gewährleistet. Von daher planen die Fachkräfte für Suchtprävention im Kreis Wesel bereits eine Folgeveranstaltung, um mit interessierten Schulen  in diese Richtung weiterzuarbeiten.
Copyright by Ev. Kirchenkreis Dinslaken
Meldungen MAI 2018
„Cannabis denn Sünde sein?“ Cannabis ist die von Jugendlichen am häufigsten konsumierte illegale Droge. Das Thema Cannabiskon- sum stand auch im Vordergrund des Fachtages, den die Fachkräfte für Suchtprävention der Drogenberatungs- stellen Dinslaken, Moers, Kamp-Lintfort und Wesel in Kooperation mit dem schulischen Koordinator für Bildung und Gesundheit sowie dem Schulamt des Kreises Wesel in der vergangenen Woche  veranstalteten. Eingeladen waren zu dieser Veranstaltung, die im Kreishaus stattfand, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter/innen aller weiterführenden Schulen in der Region. Aufhänger für den Fachtag stellte die Situation von Lehrerinnen und Lehrer dar, die sich oftmals auch im schulischen Kontext mit dem Cannabiskonsum von Schülerinnen und Schülern konfrontiert sehen. Eine schwierige Fragestellung, die in diesem Zusammenhang häufig auftritt, bezieht sich auf rechtliche Vor- gaben und den eigenen pädagogischen Handlungs- spielraum im Umgang mit den betroffenen Schülern. Im Rahmen des Fachtages informierten Christof Sievers von der Drogenberatung Westvest e.V. und Marcel Winkin vom Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Wesel die 35 Teilnehmenden umfassend über die Substanz Cannabis und vor allem auch über die rechtlichen Aspekte, die sich im Spannungsfeld von Drogenkonsum und Schule ergeben. Es gab viele Fragestellungen der Teilnehmenden, die im Gespräch mit den Referenten diskutiert und geklärt wurden, wie z.B. „darf ich einem Schüler, das Tütchen Marihuana abnehmen?“ oder „wie verhält es sich mit meiner Schweigepflicht,  wann sind die Eltern zu informieren?“ Abschließend wurde deutlich: Schulen benötigen grundsätzlich ein entsprechendes internes Handlungskonzept. Dieses könnte mit fachlicher Beratung und Unterstützung entwickelt und vereinbart werden. Auf diese Weise wäre bei akuten Vorkommnissen eine Orientierung  für die jeweiligen Lehrerinnen und Lehrer gegeben und deren Handlungssicherheit gewährleistet. Von daher planen die Fachkräfte für Suchtprävention im Kreis Wesel bereits eine Folgeveranstaltung, um mit interessierten Schulen  in diese Richtung weiterzuarbeiten.
M E L D U N G E N