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Meldungen MÄRZ 2019
Nah bei den Menschen 60-jähriges Diakoniejubiläum mit Bustour und abendlichem Festakt gefeiert. Das Diakonische Werk im Ev. Kirchenkreis Dinslaken hat seinen Schwerpunkt in Beratungsangeboten für Menschen in den verschiedensten Notlagen. Und diese Angebote verteilen sich auf sieben verchiedene Standorte des Kirchenkreises.Fünf dieser Standorte konnten Interessierte bei einer "Kreuzfahrt", d.h. Bustour unter dem Kronenkreuz, dem Erkennungszeichen der Diakonie, kennen lernen. Professionell chauffiert von Superintendent Friedhelm Waldhausen steuerte der Bus das Haus an der Dorfkirche in Hiesfeld, das Café Komm und das Psychosoziale Beratungszentrum für Flüchtlinge am Dinslakener Bahnhof, das Haus der Diakonie an der Wiesenstraße und das Hexenhaus an. Den Auftakt bildete die Offene Ganztagsschule (OGS) in Hünxe-Bruckhausen, wo die Diakonie einen ihrer vier OGS-Standorte zur Betreuung von Grundschulkindern hat. Dort zeigten Dritt- und Viertklässler begeistert und mit viel Schwung ihr Können im "Modern Klomping", dem Klompentanz nach moderner Art. Was die Mitfahrenden nachhaltig beeindruckte war die ungeheure Vielfalt und Professionalität der sehr verschiedenen Beratungs- und Hilfsangebote. Beim abendlichen Festakt im Ev. Gemeindehaus an der Duisburger Straße in Dinslaken, gab es nicht nur ein Festessen, Kabarettmit "Herbert Knebel", alias Pfr. Markus Söffge, und Piano-Musik von Gabriele Kortas-Zens, sondern auch kurzweilige Interviews, geführt vom Moderator des Abends, Pfr. i.R. Heiko Dringenberg. Die Ursprünge der Diakonie Dinslaken als politischer Diakonie ver- deutlichte das erste Interview mit dem Pfarrer des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA), Jürgen Widera, und dem ehemaligen Geschäftsführer der Diakonie, Jörg Koch (2000-2014). Er zeigte: Die Anfänge bestanden in dringend notwendiger Hilfestellung für die mehr als 12 Mio. Flüchtlinge aus den Ostgebieten in den 50-er Jahren, aber auch später blieb die Diakonie diesem politischen Ansatz treu: in den 80-er und 90-er Jahren kümmerte sich der Diakonieverein mit verschiedenen Arbeitsmarktprojekten vorwiegend um Langzeit- arbeitslose. zuletzt unterstützte Jürgen Widera die Opfer der Love-Parade als Ansprech- partner der Stadt Duisburg. Spannende Einblicke in die Diakonie als Arbeitgeber bot ein Interview mit drei langjährigen Mitarbeitenden, Annette Christoph, Sabine Winkler und Ralf Heyden. Dass sie alle der Diakonie schon über 25 Jahre treu sind, spricht für sich. Das liegt aber nicht allein an der Tatsache, dass die Diakonie nach Tarif bezahlt. "Es ist ein Arbeitgeber, der einen großen Vertrauens- vorschuss gibt und viel eigene Gestaltungsmöglichkeiten lässt", erklärt Ralf Heyden. Und auch Annette Christoph wäre nicht so lange dabei, wenn nicht das Arbeitsklime so gut wäre und Fort- bildungen nicht so großzügig unterstützt würden. Last but not least erläuterten die beiden derzeitigen Geschäftsführerinnen der Diakonie, Alexandra Schwedtmann und Nicole Mehring, ihre Vorstellungen von Diakonie: "Nicht nur die Gemeinden, sondern auch die Diakonie ist Kirche. Darum ist es unser Anliegen, die Angebote dess Diakonischen Werkes und der Gemeinden wieder stärker miteinander zu verzahnen." Damit liegen sie nahe beim Anliegen des Superintendenten Ernst Arnold, der als Gründer der Dinslakener Diakonie vor 60 Jahren forderte: "Die Diakonie muss zur Herzenssache der Gemeinden werden." (Ruth Levin)
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Meldungen JANUAR 2019
Nah bei den Menschen Am 12. Februar um 18.30 Uhr entführt das Rendezvous nach Ladenschluss in der Dinslakener Stadtkirche seine Gäste in die Welt der Märchen. Josef Schoenen erzählt unter dem Titel „Zauber des Orients“ Märchen aus 1001 Nacht. Man braucht nur den Titel zu hören und schon entstehen ganze Welten vor dem inneren Auge: Die Geschichte Scheherazades; Ali Baba und die vierzig Räuber; Aladins Wunderlampe - farbenfrohe Geschichten voller Fantasie, Spannung und Abenteuer, die den meisten schon seit der Kindheit im Gedächtnis haften geblieben sind… An diesem Abend gibt es eine kleine Reise durch die Märchen der 1001 Nacht und einen in sich geschlossenen Erzählzyklus voll Humor, Spannung und Faszination. Josef Schoenen gestaltet seit 2009 musikalisch inszenierte, öffentliche Lesungen. Er ist auch schon mehrfach in Dinslaken aufgetreten. Seinen Lesungen liegt die Idee des Live Hörbuchs zu Grunde, d.h., er liest und musiziert abwechselnd. Dabei sind es immer Eigenkompositionen, mit denen er seine Lesungen zwischen Jazz, Funk, Klassik und Chanson auf der Gitarre begleitet. Er selbst hat dieser Art der musikalisch begleiteten Lesung den Namen "Spielfilm für's Ohr" gegeben. Mit dieser Veranstaltung ist der Förderverein Kultur und Ev. Kirche in Dinslaken e.V. fast am Ende der aktuellen Spielzeit angekommen. Die letzte Veranstaltung wird im März stattfinden. Am neuen Programm für die Spielzeit 2019/2020 wird aber schon gearbeitet. Der Eintritt ist wie immer frei, am Ende wird um eine Spende gebeten.
Foto: Felix Eisenmeier
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